Die letzten Wochen und Tage in den Vereinigten Staaten boten uns eine Vielzahl von Abwechslungen. Nicht nur an Landschaften, sondern auch das Erlebte liess uns staunen.
Kabelbrand
Bei Tecate, einer kleineren Stadt auf der südlichen Seite des rostigen Grenzbollwerkes der Amis, wollen wir nach Baja California fahren das zu Mexiko gehört. Eigentlich müssten die Mexikaner ihrerseits auch einen Schutzwall aufbauen, denn tausende verarmter US-Bürger flüchten nach Mexiko, weil sie sich das Leben Zuhause nicht mehr leisten können. Wir sind mittlerweile schon in Baja California, aber bei dieser Geschichte stehen wir ja noch am Anfang und wir sind immer noch auf dem Weg zu dem kleinen Grenzübergang bei Tecate. Vom Joshua Tree Park, der nördlich des Salton Sea liegt, ging es auf der Route 8 der Grenze entlang durch faszinierende Wüstenlandschaften die uns sehr an Marokko erinnerten. In den Seitentälern der staubtrockenen heissen Wüste fanden wir üppiges Grün, Wälder und kühlere Temperaturen um zwei Nächte zu verbringen. Leider haben wir kein Bild von diesem bewaldeten Gebiet, also müsst Ihr euch mit den Buchstaben begnügen, die ich zur Verfügung stelle. Grosse, schattenspendende Bäume standen rund um unseren Platz, dazwischen grosse, beigefarbene Felsen die von knorrigen Büschen bewachsen waren. Am Morgen beleuchtete die Sonne zuerst die Hügel rechts, dann links des Tals. An diesem Ort fühlte sich Toby so richtig wohl, denn seine Streifzüge wurden immer ausgedehnter. Die Zeit am Abend, wenn es langsam finster wird, liebt er am meisten. Dann geht er auf Erkundungstour und lässt sich für lange Zeit nicht mehr blicken. Wir können nur noch dunkle Schatten in der Umgebung wahrnehmen, aber Toby sieht und riecht einfach alles um sich herum. Wir bemerkten, dass da wohl noch ein anderes Tier in der Gegend ist und natürlich hatte Toby es schon lange bemerkt. Schatten huschen durch die Landschaft, und einer dieser Schatten muss wohl unser Hund sein. Nach einer aufregenden Landschaftsinspektion kam Toby voll zufrieden zu uns zurück und legte sich zwischen unseren Stühlen nieder. Zu diesem Zeitpunkt merkte Adeline als erste, dass irgend etwas mit unserer Elektronik nicht in Ordnung war. Und jetzt, wo sie es sagte, bemerkte ich den beissenden Geruch nach verbrannten Elektrokabeln auch. Huiiihuiiihui,,, sowas wie ein Kabelbrand können wir nun wirklich nicht brauchen...! Mittlerweile haben wir so etwas wie ein Fehlersuchnotfallplan entwickelt, bei dem alle Möglichkeiten von verschmorter Elektronik in kürzester Zeit eruiert werden. NICHTS...! Alles in bester Ordnung. Puhhhh, Glück gehabt. Aber was stank so intensiv nach verbranntem Gummi? Im Inneren von Strieli war es nicht so schlimm, aber draussen in der Nähe von Toby wurde es immer schlimmer. So langsam dämmerte es uns, Toby hatte ein Rendez-vous mit einem Stinktier - und es störte ihn in keiner Art und Weise, im Gegensatz zu uns... Puuuuhaaaaa! Die kleine Sau brachte den miefigen Geschmack natürlich zu später Stunde auch in unser Wohnmobil und im Gegensatz zu ihm, hatten wir eher eine unruhige Nacht und es fehlte uns ein bisschen die frische Luft. Nach gut einer Woche war der Kabelbrand und abgestandene Uringeschmack weitgehendst verduftet.Ab nach Mexiko
Natürlich mussten wir für den Grenzübergang von den Staaten nach Mexiko ein neues Gesundheitszeugnis für unseren Stinksocken Toby besorgen, was ihm überhaupt nicht passte.In Bonita, südlich von San Diego besuchten wir deshalb Dr. Singh bei dem Bonita Pet Care Animal Hospital. "Mistel Singh waa Indel und kaum zu veestehen... Dee Doctol hat uns ganz schön abgezockt, vieelhundeed Dollaa waa schon enoom". Doch beim Grenzübertritt nach Mexiko interessierte sich kein Beamter für das teure Stück Papier...😖
Am 8. Oktober verliessen wir die USA und konnten nach 4 Stunden Wartezeit und einer Menge Formalitäts-Mist um exakt 13:30 Uhr bei Tecate nach Mexiko einreisen und dass für 180 Tage.
Schicksalsjahre
Als erstes mussten wir uns wieder mit Lebensmittel eindecken (den Du kannst so gut wie nichts an Lebensmittel nach Mexiko einführen) und dafür ging es nach Ensenada, die nördlichste Stadt an der Westküste von Baja Califonia.
Jetzt wo wir in Mexiko angekommen sind merken wir schnell, dass so gut wie niemand Englisch spricht. Ohne zu wissen, dass wir nach meiner Pensionierung auf grosse Reise gehen, hatte das Schicksal schon frühzeitig dafür gesorgt und Vorbereitungen getroffen, damit wir auf unserem Abenteuer einigermassen gut vorbereitet sind. So hatte Adeline "mein Weibchen" Jahre zuvor Spanisch gelernt, dass wir jetzt wirklich gut gebrauchen können. Auch Strieli "das Wohnmobil" wurde von mir "das Männchen" ohne zu wissen, dass es auf grosse Reise geht, mit einem neuen Motor und Getriebe ausgestattet. Das Schicksal meint es wohl gut mit unserer kleinen Familie und da gehört ja auch Toby dazu, den wir auch schon Jahre zuvor zu uns nehmen durften, und jetzt ein toller Wachhund ist und in der Nacht stets auf uns aufpasst. Eigentlich wollten wir in Ensenada einige Tage verbringen und uns an die neuen Gegebenheiten gewöhnen, doch "Rachel" der Tropensturm der gerade auf unseren Standort zuraste, bewog uns dazu auf die Ostseite der Halbinsel zu fahren und zwar schnell. Wir wollten ja nicht, dass Strieli Schaden nimmt. Es gibt gerade mal eine Strasse vom Norden in den Süden von Baja California, Ruta número uno führt im Zickzackkurs nach La Paz.
Als erstes mussten wir uns wieder mit Lebensmittel eindecken (den Du kannst so gut wie nichts an Lebensmittel nach Mexiko einführen) und dafür ging es nach Ensenada, die nördlichste Stadt an der Westküste von Baja Califonia.
Jetzt wo wir in Mexiko angekommen sind merken wir schnell, dass so gut wie niemand Englisch spricht. Ohne zu wissen, dass wir nach meiner Pensionierung auf grosse Reise gehen, hatte das Schicksal schon frühzeitig dafür gesorgt und Vorbereitungen getroffen, damit wir auf unserem Abenteuer einigermassen gut vorbereitet sind. So hatte Adeline "mein Weibchen" Jahre zuvor Spanisch gelernt, dass wir jetzt wirklich gut gebrauchen können. Auch Strieli "das Wohnmobil" wurde von mir "das Männchen" ohne zu wissen, dass es auf grosse Reise geht, mit einem neuen Motor und Getriebe ausgestattet. Das Schicksal meint es wohl gut mit unserer kleinen Familie und da gehört ja auch Toby dazu, den wir auch schon Jahre zuvor zu uns nehmen durften, und jetzt ein toller Wachhund ist und in der Nacht stets auf uns aufpasst. Eigentlich wollten wir in Ensenada einige Tage verbringen und uns an die neuen Gegebenheiten gewöhnen, doch "Rachel" der Tropensturm der gerade auf unseren Standort zuraste, bewog uns dazu auf die Ostseite der Halbinsel zu fahren und zwar schnell. Wir wollten ja nicht, dass Strieli Schaden nimmt. Es gibt gerade mal eine Strasse vom Norden in den Süden von Baja California, Ruta número uno führt im Zickzackkurs nach La Paz.
Steinschlag
Auf dieser Strecke fanden wir eine
Oase inmitten der kargen, trockenen Landschaft. Der RV Park Kadakaamang liegt an einem See der von einer unterirdischen Quelle gespiesen wird, umzäunt von einem grossen Palmenwald wo das Gewässer zu einem Baden einlädt. Hier bleiben wir für zwei Nächte und freunden uns mit Agate an, einer polnischen Backpackerin die sich eine Auszeit gönnt. Da Agate mit den öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs ist und ihr Bus jeweils nur am Morgen um 4 Uhr an
diesem Ort anhält, nehmen wir sie am nächsten Tag ein Stück weit mit unserem Strieli mit. Toby ist natürlich gar nicht zufrieden, dass da eine fremde Person in sein Zuhause einsteigt. Mit wildem Gebell und hässlichen Grimassen will er sie aus seinem Refugium vertreiben, doch irgendwann lässt er Agate im Wohnmobil Platz nehmen. Die Fahrt geht nach Santa Rosalia, an die Ostküste von Baja California. Die Strasse führt uns durch eine saftiggrüne Hügellandschaft, denn durch den Regen der "Rachel" der Tropensturm brachte, erblühen die trockenen Büsche zwischen den alten und riesigen
Kakteen. Auf dieser, so wunderschönen Strecke knallte etwas gegen unsere Windschutzscheibe (schon wieder ein Stein, hatten wir doch in England die Frontscheibe genau aus demselben Grund ersetzt. Hier in Mexiko dürfte das etwas schwieriger werden!) Genau in der Mitte der Frontscheibe bildete sich ein sternenförmiges Muster, fast wie ein Fadenkreuz bei einem Zielfernrohr eines Scharfschützengewehrs. In Santa Rosalia verabschiedeten wir uns von Agate, machten noch einen kleinen Einkauf und fuhren weiter Richtung Süden.
Auf dem Weg nach La Paz stranden wir am Strand von Playa Santipac, gerade mal zehn Schritte vom Wohnmobil bis zum Wasser, einfach paradiesisch. Wenn Du am Wochenende an so einem Ort bist, erlebst du die Lebensfreude der mexikanischen Bevölkerung. Ganze Grossfamilien richten sich unter den Palapas (Schattendächer aus Palmblättern - gibt es überall an den Stränden) gemütlich ein. Die Jungen helfen der Oma, die mit Gehstöcken unterwegs ist, ins kühle Nass und unter den Palapas wird gekocht und mexikanische Folklore ertönt aus den Lautsprechern der Musikanlagen und meistens singen alle tüchtig mit. Gegen den Abend werden dann wieder alle Stühle, Tische, Kochutensilien, und natürlich auch die Oma in das Auto gepackt. Nach langen Referaten vor dem Fahrzeug, bei dem der Motor sicher schon eine halbe Stunde läuft, steigen sie irgendwann ein und fahren davon. Und plötzlich ist es still am Strand! Es sind wirklich gutmütige, hilfsbereite und fröhliche Menschen die wir antreffen und ein wenig kennenlernen dürfen und unsere Skepsis den Leuten gegenüber (wieso auch immer wir die hatten) verschwindet immer mehr. "Wir sind in Mexiko angekommen!" In La Paz, der südlichsten Grossstadt von Baja California, beziehen wir eine kleine AirBnB-Wohnung für zehn Tage um uns und Strieli auf Vordermann zu bringen. Bei Strieli ist eine Grundreinigung dringend nötig, die Frontscheibe konnten wir bei einem mexikanischen Pendant von Carglass, (Mexikanisch DOCTOR PARABRISAS) für gerade mal umgerechnet 30 CHF reparieren. Alles ist hier billiger, für einen Liter Diesel zahlen wir gerade mal 1,20 CHF. Nach 20 Minuten war der Scheibenheini mit seiner
Reparatur fertig und wir konnten weiter ziehen. Viele kleine und grosse Werkstätten säumen die Strassen in La Paz, eine Grosszahl von ihnen hat lediglich ein Blechdach um etwas Schatten zu spenden. Werkbänke, Maschinen und Ersatzteile stehen darunter und sind mit Maschendrahtzäunen umgeben, um den Unterstand vor Diebstahl zu schützen. An einer Kreuzung im Stadtinneren kam ein kleiner, verlotterter Mexikaner auf uns zu und gestikulierte heftig mit seinen Händen, quasselte irgendetwas was schwer zu verstehen war. Ok, ein Bettler der ein paar Pesos will. Als wir ihm einige Münzen zustecken wollten nahm er sie nicht an und nuschelte mit seinem zahnlosen Mund weiter auf uns ein. Hoffentlich wird es bald mal grün, damit wir weiterfahren können. Bevor es dann endlich grün wurde, verstanden wir, dass der kleine, halb verdorrte Mann nur nach Trinkwasser fragte. Nach dem Aushändigen einer Petflasche frischem Wasser aus unserem Kühlschrank strahlte das zahnlose Gesicht uns an und bedankte sich mit überschwenglichen Gesten. Also... das hüpfende Koma ist... äääh ich meine natürlich, der springende Punkt ist, dass man in Mexiko nicht einfach Wasser ab dem Hahn trinken kann, ausser man möchte wasserfallähnlichen Durchfall in den Hosen. So kaufen wir unser Trinkwasser in 5 Literflaschen oder 0,5 Liter PET-Flaschen. Und was lesen wir auf diesen Flaschen? "Coca Cola" - die "Wasser-Diebe-Firma" hat auch hier ihre schmutzigen Businessfinger im Spiel. Natürlich versuchen wir auf dieses Wasser zu verzichten, aber es ist echt schwer, denn der Name von Coca Cola ist gut versteckt.
"Dia de los Muertos" - Tag der Toten - miterleben wollen.
Bis dahin hänge ich noch ein wenig faul im Pool herum und geniesse, wie schon seit 18 Monaten, mein Rentnerleben. Oft denke ich an die Zurückgebliebenen, also im Sinn von diejenigen, von denen wir uns einst verabschiedet haben. Die jetzt im kalten Europa sind und nicht bei uns im tropischen Teil von Baja California.
Auf dieser Strecke fanden wir eine
Oase inmitten der kargen, trockenen Landschaft. Der RV Park Kadakaamang liegt an einem See der von einer unterirdischen Quelle gespiesen wird, umzäunt von einem grossen Palmenwald wo das Gewässer zu einem Baden einlädt. Hier bleiben wir für zwei Nächte und freunden uns mit Agate an, einer polnischen Backpackerin die sich eine Auszeit gönnt. Da Agate mit den öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs ist und ihr Bus jeweils nur am Morgen um 4 Uhr an
diesem Ort anhält, nehmen wir sie am nächsten Tag ein Stück weit mit unserem Strieli mit. Toby ist natürlich gar nicht zufrieden, dass da eine fremde Person in sein Zuhause einsteigt. Mit wildem Gebell und hässlichen Grimassen will er sie aus seinem Refugium vertreiben, doch irgendwann lässt er Agate im Wohnmobil Platz nehmen. Die Fahrt geht nach Santa Rosalia, an die Ostküste von Baja California. Die Strasse führt uns durch eine saftiggrüne Hügellandschaft, denn durch den Regen der "Rachel" der Tropensturm brachte, erblühen die trockenen Büsche zwischen den alten und riesigen
Kakteen. Auf dieser, so wunderschönen Strecke knallte etwas gegen unsere Windschutzscheibe (schon wieder ein Stein, hatten wir doch in England die Frontscheibe genau aus demselben Grund ersetzt. Hier in Mexiko dürfte das etwas schwieriger werden!) Genau in der Mitte der Frontscheibe bildete sich ein sternenförmiges Muster, fast wie ein Fadenkreuz bei einem Zielfernrohr eines Scharfschützengewehrs. In Santa Rosalia verabschiedeten wir uns von Agate, machten noch einen kleinen Einkauf und fuhren weiter Richtung Süden.
Auf dem Weg nach La Paz stranden wir am Strand von Playa Santipac, gerade mal zehn Schritte vom Wohnmobil bis zum Wasser, einfach paradiesisch. Wenn Du am Wochenende an so einem Ort bist, erlebst du die Lebensfreude der mexikanischen Bevölkerung. Ganze Grossfamilien richten sich unter den Palapas (Schattendächer aus Palmblättern - gibt es überall an den Stränden) gemütlich ein. Die Jungen helfen der Oma, die mit Gehstöcken unterwegs ist, ins kühle Nass und unter den Palapas wird gekocht und mexikanische Folklore ertönt aus den Lautsprechern der Musikanlagen und meistens singen alle tüchtig mit. Gegen den Abend werden dann wieder alle Stühle, Tische, Kochutensilien, und natürlich auch die Oma in das Auto gepackt. Nach langen Referaten vor dem Fahrzeug, bei dem der Motor sicher schon eine halbe Stunde läuft, steigen sie irgendwann ein und fahren davon. Und plötzlich ist es still am Strand! Es sind wirklich gutmütige, hilfsbereite und fröhliche Menschen die wir antreffen und ein wenig kennenlernen dürfen und unsere Skepsis den Leuten gegenüber (wieso auch immer wir die hatten) verschwindet immer mehr. "Wir sind in Mexiko angekommen!" In La Paz, der südlichsten Grossstadt von Baja California, beziehen wir eine kleine AirBnB-Wohnung für zehn Tage um uns und Strieli auf Vordermann zu bringen. Bei Strieli ist eine Grundreinigung dringend nötig, die Frontscheibe konnten wir bei einem mexikanischen Pendant von Carglass, (Mexikanisch DOCTOR PARABRISAS) für gerade mal umgerechnet 30 CHF reparieren. Alles ist hier billiger, für einen Liter Diesel zahlen wir gerade mal 1,20 CHF. Nach 20 Minuten war der Scheibenheini mit seiner
Reparatur fertig und wir konnten weiter ziehen. Viele kleine und grosse Werkstätten säumen die Strassen in La Paz, eine Grosszahl von ihnen hat lediglich ein Blechdach um etwas Schatten zu spenden. Werkbänke, Maschinen und Ersatzteile stehen darunter und sind mit Maschendrahtzäunen umgeben, um den Unterstand vor Diebstahl zu schützen. An einer Kreuzung im Stadtinneren kam ein kleiner, verlotterter Mexikaner auf uns zu und gestikulierte heftig mit seinen Händen, quasselte irgendetwas was schwer zu verstehen war. Ok, ein Bettler der ein paar Pesos will. Als wir ihm einige Münzen zustecken wollten nahm er sie nicht an und nuschelte mit seinem zahnlosen Mund weiter auf uns ein. Hoffentlich wird es bald mal grün, damit wir weiterfahren können. Bevor es dann endlich grün wurde, verstanden wir, dass der kleine, halb verdorrte Mann nur nach Trinkwasser fragte. Nach dem Aushändigen einer Petflasche frischem Wasser aus unserem Kühlschrank strahlte das zahnlose Gesicht uns an und bedankte sich mit überschwenglichen Gesten. Also... das hüpfende Koma ist... äääh ich meine natürlich, der springende Punkt ist, dass man in Mexiko nicht einfach Wasser ab dem Hahn trinken kann, ausser man möchte wasserfallähnlichen Durchfall in den Hosen. So kaufen wir unser Trinkwasser in 5 Literflaschen oder 0,5 Liter PET-Flaschen. Und was lesen wir auf diesen Flaschen? "Coca Cola" - die "Wasser-Diebe-Firma" hat auch hier ihre schmutzigen Businessfinger im Spiel. Natürlich versuchen wir auf dieses Wasser zu verzichten, aber es ist echt schwer, denn der Name von Coca Cola ist gut versteckt.
Entspannung
Wir geniessen den Aufenthalt in der kleinen Wohnung am Rande von La Paz und bei 32° hüpfen wir regelmässig in unseren kleinen Pool direkt vor der Tür. Mittlerweile sind die meisten Arbeiten an Strieli erledigt, sodass wir am Freitag, den 30. Oktober wieder aufbrechen und in Todos Santos an der Westküste den"Dia de los Muertos" - Tag der Toten - miterleben wollen.
Tschüss und bis bald.

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